Roulette basiert auf einem Rad mit nummerierten Feldern und einem Spieltisch mit verschiedenen Einsatzfeldern. Spieler setzen darauf, wo die Kugel landet. Die Grundidee ist einfach, doch einzelne Einsatzarten haben unterschiedliche Auszahlungen und Wahrscheinlichkeiten.
Zahlen auf dem Roulette-Rad
Roulette-Varianten unterscheiden sich unter anderem durch die Anzahl der Nullfelder. Deshalb sollte vor dem Spielen immer geprüft werden, welche Variante am Tisch verwendet wird.
Innenwetten
Innenwetten werden direkt im Zahlenbereich gesetzt. Dazu gehören beispielsweise Einsätze auf:
- eine einzelne Zahl
- zwei benachbarte Zahlen
- drei Zahlen in einer Reihe
- vier Zahlen an einer Ecke
- weitere Kombinationen nach Tischlayout
Je weniger Zahlen ein Einsatz abdeckt, desto höher ist normalerweise die mögliche Auszahlung und desto niedriger die Trefferwahrscheinlichkeit.
Außenwetten
Außenwetten decken größere Zahlengruppen ab. Typische Beispiele sind:
- Rot oder Schwarz
- Gerade oder Ungerade
- niedrige oder hohe Zahlenbereiche
- Dutzende
- Kolonnen
Diese Einsätze treffen häufiger als eine einzelne Zahl, zahlen aber entsprechend weniger aus.
Straight-up-Einsatz
Ein Straight-up ist ein Einsatz auf genau eine Zahl. Er hat eine hohe mögliche Auszahlung, aber nur ein einzelnes Gewinnfeld.
Split, Street und Corner
Ein Split deckt zwei benachbarte Zahlen ab. Eine Street umfasst eine Reihe von Zahlen, während ein Corner-Einsatz mehrere Zahlen an einem gemeinsamen Eckpunkt abdeckt. Die genaue Platzierung wird durch das Tischlayout bestimmt.
Rot/Schwarz und Gerade/Ungerade
Diese bekannten Außenwetten decken große Gruppen ab. Das Nullfeld gehört jedoch nicht automatisch zu Rot/Schwarz oder Gerade/Ungerade, weshalb die Wahrscheinlichkeiten nicht exakt 50/50 sind.
Dutzende und Kolonnen
Dutzendwetten teilen den Hauptzahlenbereich in mehrere Gruppen. Kolonnenwetten nutzen die vertikalen Spalten des Layouts. Beide Einsatzarten decken mehrere Zahlen mit einer mittleren Auszahlung ab.
Auszahlungen prüfen
Der Tisch sollte eine klare Auszahlungstabelle zeigen. Auszahlungen hängen von der Einsatzart ab und sollten vor dem Platzieren eines Einsatzes überprüft werden.
Europäisches und amerikanisches Roulette
Bekannte Varianten unterscheiden sich vor allem durch die Radstruktur und zusätzliche Nullfelder. Diese Unterschiede verändern den mathematischen Hausvorteil und sind deshalb wichtiger als rein optische Unterschiede.
Live Roulette und digitales Roulette
Bei Live Roulette wird ein physisches Rad per Videostream übertragen. Digitales Roulette verwendet Software zur Ergebnisermittlung. Einsatzlayout und Grundregeln können ähnlich sein, aber Tischlimits und Zusatzfunktionen unterscheiden sich.
Tischlimits
Jeder Tisch kann minimale und maximale Einsätze festlegen. Zusätzlich können Limits pro Einsatzart gelten. Prüfen Sie daher sowohl das allgemeine Tischlimit als auch mögliche Grenzen für einzelne Felder.
Häufige Fehlannahmen
Frühere Ergebnisse sagen nicht zuverlässig voraus, welches Feld als Nächstes gewinnt. Eine lange Serie von Rot macht Schwarz nicht automatisch wahrscheinlicher, wenn die Runden unabhängig sind.
Checkliste vor dem Spiel
Prüfen Sie:
- Roulette-Variante
- Anzahl der Nullfelder
- Einsatzarten
- Auszahlungstabelle
- minimale und maximale Einsätze
- Live- oder Digitalversion
- zusätzliche Sonderregeln
Fazit
Roulette besteht aus klar definierten Innen- und Außenwetten mit unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten und Auszahlungen. Wer Tischvariante, Nullfelder, Einsatzarten und Limits vor dem Spiel prüft, versteht das Angebot besser als durch die Beobachtung früherer Ergebnisse.
